Willkommen auf meinem Blog mit Themen rund um die Astrologie

          

 25.02.2017     heute erste Frühlingsboten im Garten entdeckt


Zaghaft zeigen sich erste Knospen, vereinzelt schon Blüten an den Forsythien oder wie oben: ein kleines, viel zu frühes Schlüsselblümchen wagt sich in die noch nachtfrostige Frühlingsluft.

Astrologisch und astronomisch betrachtet, lässt uns der Frühlingsbeginn noch bis zum 20.03.2017  warten. Dann befindet sich die Sonne genau dort, wo Himmelsäquator und Ekliptik sich schneiden, astrologisch also auf 0° Widder.

Fischezeit

Noch sind wir also nicht so weit. Am 19.02.2017 wechselte die Sonne in ihr letztes Tierkreiszeichen, in die Fische. Das Sternbild Fische ist sehr groß und enthält keine hellen Sterne. Deshalb ist es am Nachthimmel schwer zu finden. Es zeigt in seiner Symbolik zwei Fische, mit dem Rücken gegen einander gekehrt und doch wie durch ein Band verbunden. Oder, in anderen Darstellungen, ein Fischepaar, das Kopf an Schwanz und Schwanz an Kopf nebeneinadersteht. Dieses Paar kann sich nicht sehen, sich niemals in die Augen schauen, sich nicht bewußt erkennen.

Es erinnert uns an die zwei Zwillingsbrüder, ist aber nicht wie diese zu einer Einheit verbunden als zwei Aspekte eines Wesens, sondern eher zwei, die betonen, dass es nicht um den Einzelnen geht.

In den alten Religionen sind die Fische sowohl Symbol des Todes wie auch der Fruchtbarkeit - ebenso wie das Meer selbst. Im alten Testament erlebte Jonas die Todesnähe, als er vom Fisch verschlungen wird, als auch die Wiedergeburt, als der Fisch ihn wieder an Land spuckt. Nach hinduistischen Glauben wurde Manu, der Stammvater des Menschengeschlechts, von einem Fisch aus der Sintflut gerettet. Und in der abendländischen Deutung spielt in Bezug zum Fische-Zeichen immer die Beziehung zu Christus eine große Rolle, dessen Symbol der Fisch war. Er ist das Symbol der göttlichen Gnade die zuteil wird, wenn Opfer erbracht werden. Als letztes Zeichen im Tierkreis verweist es auf eine Chance zu einem echten Neuanfang im Widder wenn wir bereit sind, liebgewordenes, aber stagnierendes Verhalten aufzugeben, zu opfern, um eine Weiterentwicklung zu ermöglichen, statt in Alltagsroutine festzustecken.

Menschen die stark Fische-geprägt sind (Sonne oder viele Planeten oder AC im Zeichen Fische) kennen die Dualität zwischen sinnerfüllter Hingabe und der Angst, sich zu verlieren. Diese beiden Seiten kehren sich, bildlich gesehen, den Rücken zu, können sich nicht bewußt ins Auge fassen und darum sich nicht miteinander verbinden. Die Grunderfahrung ist sowohl die Freude und die Fähigkeit, einfühlsamer Achtsamkeit, als auch das Gefühl des Untergehens in Anonymität und der Angst, wertlos zu sein.

Dem Tierkreiszeichen Fische werden die Füße zugeordnet.  Das könnte Entsprechung finden in den Fußreflexzonen, durch die jeder Körperbereich erreicht und wohltuend beeinflusst werden kann. So ist die Sensibilität und Durchlässigkeit der Fische - Geborenen auch ihr großes Geschenk: Sie haben die Gabe, auf feinste Weise andere Menschen zu verstehen, sich einzufühlen und auch heilend zu wirken. Durch ihr Oppositionszeichen Jungfrau können sie lernen, auf eigenen Füßen zu stehen, entwickeln Selbständigkeit und Standfestigkeit wo sie gebraucht wird und lassen sich bereichern durch die Erfahrung des Mitfühlens und Mitschwingens und der Fähigkeit, in größeren Aufgaben oder höheren Zielen aufzugehen um sich lebendig zu fühlen, wie ein Fisch im Wasser.


 

 

 

 




Heute seltener Besuch vor unserer Haustüre                                                                   0


09.02.2017

Seit Montag, 6.02.17 ist Jupiter rückläufig. Er durchläuft derzeit das Tierkreizeichen Waage, wo er vor allem um Harmonie in den zwischenmenschlichen Kontakten bemüht ist. Das Jupiter-Bedürfnis nach Expansion und Horizonterweiterung zeigt sich in der Waage im Wunsch nach verschiedensten Kontakten. Dabei legt die Waage mehr Wert auf Vielseitigkeit denn auf Gründlichkeit und Tiefe. Allerdings ist das Gerechtigkeitsgefühl hier besonders ausgeprägt und so sensibilsiert dieser Zeitgeit gegenüber Unrecht in hohem Maße. Während der Rückläufigkeitsphasen haben wir ausreichend Gelegenheit uns mit den jeweiligen Themen innerlich und äußerlich auseinader zu setzen. Das Thema Ungerechtigkeit ist virulent in unserer Gesellschaft, die Themen vielschichtig. Sie reichen vom Mindestlohn und Millionengehälter, bis zur gleichen Bezahlung für gleiche Arbeit unabhängig vom Geschlecht; und von der Integration unserer Zuwanderer bis zur sozialen Gerechtigkeit ganz allgemein. Ein erstrebenswertes Entwicklungsziel von Jupiter in der Waage ist die selbstverständliche Einsicht, dass alle Menschen frei und gleich an Würde und Rechten sind.


Auf der persönlichen Ebene profitieren wir von Jupiter in der Waage durch die Chance inneren Wachstums durch Erfahrungen mit der Außenwelt. Durch Teilen, Diplomatie und gegenseitiger Achtung wird eine ausgewogene und tolerante Einstellung verstärkt.  Das Bedürfnis nach Gesellschaft und Zusammenarbeit wird harmonisch gekoppelt und kann von Friedensliebe getragen sein. Von einer Sensibilisierung für mehr Gerechtigkeit und Fairness, von einer offenen Großzügigkeit und einer gerechteren Verteilung   profitieren wir schließlich alle.





29.01.2017

Mars hat soeben sein Domizil betreten und bleibt dort bis 10.03.17

Heute ist eine gute Zeit, sich Beziehungsthemen zu widmen. Mars und Venus begegnen sich auf Augenhöhe und in gegenseitigem Respekt. Allerdings könnte von Venus-Seite ein Kommunikationsproblem auftauchen. Die romantisch gestimmte Venus neigt dazu, Probleme unter den Teppich zu kehren und Gesprächen aus dem Weg zu gehen. Mars, das männliche Prinzip, will klare Entscheidungen, ist handlungsorientiert und unternehmungslustig.

Im eigenen Horoskop kann, je nach Stellung, diese Konstellation ambivalent machen: einerseits wünschen wir uns raus zu gehen, Dinge zu unternehmen, aktiv zu sein, andererseits träumen wir von trauter Zweisamkeit und weiten Räumen der Begegnung mit anderen.

Allen Gesprächen kommt heute eine besondere Bedeutung zu. Dies gilt auch für die Kommunikation in den Netzwerken. Merkur und Pluto sind in Steinbock eine enge Verbindung eingegangen, d.h. Gespräche werden intensiver, tiefer, rühren an Themen die wir sonst zu umgehen versuchen. Heute kann ausgesprochen werden was schon lange unter der Oberfläche brodelt und bisher nicht gesagt wurde. Aber Vorsicht: bleiben wir höflich zu einander und achten wir darauf, uns nicht mit Worten zu verletzen. Wenn wir in diese Energie hineinspüren bekommen wir ein Gefühl dafür, wie tief Worte verletzen können, wie tief heilsam gute Gespräche sein können und wie wohltuend eine gute Unterhaltung sein kann. Bleiben wir also besonders achtsam heute.

               

                                                            

14. 01. 2017

Heute ein Beispiel aus der Stundenastrologie:  Solche Horoskope machen Freude, sind einfach zu deuten und nachgewiesen richtig.

Am 27.05.2015 um 10:55 MEZ/S in Horben stellte sich diese Frage: "bekomme ich den Job?"

Eine Frau hatte sich beworben und wollte wissen ob sie den Job bekommen werde.





Die Fragestellerin (FS) ist Herrscher Haus 1, also Sonne

und Mond in Jungfrau Haus 2

Sonne spiegelt die Frage wieder: die FS sucht einen Job, Haus 10

Der Job, auch wenn ich ihn noch nicht habe, ist Herrscher Haus 10, Mars

Sonne und Mars in einer applikativen Konjunktion.

Wird diese Konjunktion gradgenau, bekommt sie den Job: die FS und der Job kommen zusammen.

Die Sonne ist schneller als Mars und holt ihn auf 23° Zwillinge ein.

Außerdem scheint es einen Vermittler gegeben zu haben: der rückläufige Merkur verbindet Mars und Sonne, d.h. er macht zuerst eine Konjunktion zu Mars und dann sofort zur Sonne.

Die FS hat ihren Job bekommen und die Zusage kam zeitnah.

Immer wieder bin ich faszieniert von der Aussagekraft stundenastrologischer Horoskope.



12.01.2017


Vollmond in Krebs                  

Der erste Vollmond 2017: Sonne und Mond stehen sich auf der Steinbock – Krebs – Achse genau gegenüber und beleuchten die Themen Familie und Gesellschaft.

So mag kein Zufall sein, dass just auf politischer Ebene ein Gesetz beschlossen wurde, das die gleiche Bezahlung für Frauen und Männer für gleiche Arbeit regeln soll. Dabei ist angestrebt, mehr Transparenz zu schaffen, um eine Gleichheit der Gehälter bei gleicher Arbeit nachprüfbar zu machen. Eine, wie ich finde, wunderbare Analogie der Zeitqualitäten.

Beide Prinzipien entsprechen auch der Dualität weiblich-männlich.

Der Mond ist im Krebs zu Hause, im Domizil.

Auf der persönlichen Ebene verbindet uns Mond im Krebs mit dem, was uns guttut, beschreibt unsere Bedürfnisse nach Nahrung, Wärme, einem Zuhause, Geborgenheit, Nähe, nach umsorgen und umsorgt zu werden, nach Zugehörigkeit zu einer Familie und entspricht dem mütterlichen Prinzip.

Sonne im Steinbock entspricht dem väterlichen Prinzip und wird assoziiert mit Verantwortung, Leistung, Strenge, Zuverlässigkeit und Disziplin. Er glaubt in der Regel nur das was er sehen und begreifen kann. Vom Gegenpol Krebs kann er die Fähigkeit lernen, auch die innere Welt zu achten.


 

 

 

 



 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Die Sterne machen geneigt, sie zwingen nicht"

sagte Thomas von Aquin


aber

Wozu fühle ich mich geneigt? 
Zu was bin ich  gezwungen?
 


Den uns in die Wiege gelegten Anlagen, Vorlieben und Befindlichkeiten

fügt das Leben die Erfahrungen, Prägungen und Sozialisationen hinzu.

Beides zusammen macht uns zu dem, was wir sind. 


Astrologie kann helfen, eigene mitgebrachte Anlagen und äußere Lebensbedingungen in Einklang zu bringen.

 




Marianne Deubel

gepr. Astrologin DAV

gepr. Stundenastrologin Academia Astrologiae


Schwerpunkt klassische und stundenastrologische Beratung.  


Persönliche Beratung zum eigenen Horoskop




 

 

Gründungsmitglied im Arbeitskreis Traditionell arbeitender Astrologen

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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